Studieren im Alter

Studieren kann man immer, auch im hohen Alter noch. Es mag Menschen geben, die schämen sich, wenn sie mit 30 anfangen zu studieren. Dabei sind das noch die Küken der Nation. Der Trend geht immer mehr ins Alter. Ab 50,60 geht das Leben erst los. Die Kinder sind aus dem Haus und man hat endlich Zeit, seine Träume zu erfüllen. Warum also nicht studieren? Sogar Rentner tun es immer wieder mal. Warum auch nicht? Studieren hat nicht nur mit Berufsaussichten zu tun.

Viele machen es, weil sie etwas dabei lernen wollen. Oder sie wollen sich noch einmal den Kick geben. Sie möchten beweisen, dass sie auch im hohen Alter noch fit und lernwütig sind. Beihilfen gibt es natürlich nicht. Man muss sich also wirklich alleine durchs Studium schummeln. Aber man darf überall inskribieren. Ausgenommen sind natürlich Studiengänge, wo beschränkte Platzwahl herrscht. Zum Medizinstudium wird ein Rentner wohl kaum noch zugelassen. Andere Fächer sind hier aber nicht so streng. Lernen darf man immer. Auch als außerordentlicher Student kann es Spaß machen. Auf keinen Fall sollte man sich einreden, man sei zu Alt.

Schon gar nicht mit 30 oder 40. Arbeiten muss man noch lange genug. Wenigstens die letzten Jahre kann man dann so in der Arbeitswelt verbringen, wie man es schon lange wollte. Ein Studium kann aber auch eine Bereicherung für die Seele sein. Man tut etwas und der Pensionsschock ist nicht so hoch. Es spricht also nichts gegen ein Studium im Alter. Im Gegenteil sogar. Wer sich weiterbildet, bleibt länger fit und auch das Gehirn wird sich freuen.