Geldanlage für Studenten


Die Einkommenssituation könnte für Studenten kaum unterschiedlicher sein. Einige verdienen ihr Geld mit Nebenjobs, andere bekommen großzügige Unterstützung von den Eltern und wieder andere haben bereits einen festen Arbeitgeber. Somit lassen sich für Studenten keine pauschalen Aussagen in Sachen Finanzen treffen.

Wichtig ist jedoch ein eigenes Girokonto, welches als absolutes Minimum zur Verfügung stehen muss. Auf dem Girokonto können Einzahlungen in Form von Gehaltsüberweisungen oder Bafög von statten gehen. Auch das Bezahlen der Studiengebühren über das eigene Konto hat beim Jahressteuerausgleich Vorteile, sofern im laufenden Jahr Steuern gezahlt wurden.

 

Die Verzinsung auf dem Girokonto für Guthaben ist jedoch zumeist gleich null. Das Überziehen des Kreditlimits kostet dagegen richtig Geld. Als Spar- bzw. Geldanlage eignen sich Tagesgeldkonten die in der Regel 1,5 bis 2,2 Prozent Zins per anno garantieren. Diese Tagesgeldkonten sind einem Sparkonto gleich zusetzen. Die Kontoführung ist kostenlos und das Guthaben ist jederzeit verfügbar. Der Zugriff und die Verwaltung erfolgt in der Regel über das Internet. Eine Übersicht dieser und weiterer attraktiver Geldanlagemöglichkeiten findet man auf im Internet auf http://www.geldanlagevergleich.org/

Für Studenten macht es jedoch Sinn in frühen Zeiten an die Zukunft zu denken. Mit einem Bausparvertrag lässt sich mit niedrigen Beiträgen relativ früh anfangen Vermögen aufzubauen. Hinzu kommt bei dem niedrigen Einkommen eine Wohnungsbauprämie vom Staat. Weiterhin interessant sind geförderte Rentenverträge, denn gerade mit niedrigem Einkommen sind die staatlichen Zuschüsse besonders hoch. Dennoch sollte man als wenig verdienender Student auf die monatlichen Fixkosten achten. Nur bei regelmäßiger Erfüllung der Sparverträge werden die Zuschüsse gewährleistet. Deshalb macht so etwas nur Sinn, wenn man als Student die geforderten Beträge Monat für Monat aufbringen kann.