Freunde finden im Studium


Der Beginn eines Studiums ist in den allermeisten Fällen für die Studenten auch der Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Nicht selten sind Neuanfänge bei vielen Menschen mit Ängsten verbunden, vor allem wenn man schüchtern ist, dann stürzt man sich weniger waghalsig in eine neue Situation, sondern ist zurückhaltender. Oft ist es so, dass Kindergarten, Grundschule und der Abschluss an Haupt-, Realschule oder am Gymnasium alles meist in der gleichen Stadt absolviert werden. Natürlich ist auch der Wechsel vom Kindergarten auf die Grundschule oder von der Grundschule auf beispielsweise das Gymnasium mit Änderungen verbunden. Dennoch ist man nie komplett alleine in der neuen Situation, da meist einige der Freunde denselben Weg gehen. In gewohnter Umgebung, und sei es nur, dass man neben dem gleichen Schulfreund sitzt in der neuen Schule, ist auch jemand der schüchtern ist gleich automatisch selbstsicherer und die Schüchternheit fällt weniger auf. Komplett von vorne muss man während der Kindheit und frühen Jugend nur dann beginnen, wenn die Familie in eine andere Stadt umzieht. Für das Studium zieht es aber viele angehende Studenten weg aus dem Elternhaus und der Heimatstadt. Einige Erstsemester-Studenten treffen diese Entscheidung bewusst und sehen dem neuen Leben mit freudiger Erwartung entgegen. Auch jemand der schüchtern ist trifft diese Wahl nicht selten, dann kann es jedoch an anderen Gründen liegen, wie dem, dass das gewünschte Studienfach nur in einer bestimmten Stadt fernab der Heimat angeboten wird. Dann ist man nicht mehr in vertrauter Umgebung und kennt niemanden. 

Wer kontaktfreudig ist, kommt an der Unileicht ins Gespräch. Wenn man aber schüchtern ist, dann ist der Einstieg ins Studentenleben nicht nur mit Spannung, sondern auch mit der Angst verbunden, dass man keine Freunde findet. Dabei bietet das Uni-Leben auch für eine Person die schüchtern ist viele Möglichkeiten Anschluss zu finden, wie Referate, Lerngruppen oder den Universitätssport. Der Neuanfang kann immer auch eine Chance sein, weniger schüchtern zu sein. Man hat den Vorteil, dass niemand weiß wie schüchtern man früher war. Man muss also nur einmal über den eigenen Schatten springen und dann finden sich viele Freunde und Gleichgesinnte an der neuen Uni.