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Bildung für
Alle
Bildung ist für alle! – Eine Forderung, die einzelne Gruppen dauernd vertreten. Vor allem Studentenrichtungen, die eher einer alternativeren Richtung zugehören, treten für diese Forderung ein. Besonders populär wird der Spruch aber immer, wenn es um die Finanzverteilung im Unisystem geht. Schließlich sind der schulische Bereich und somit auch das Thema der Hochschulen ein Sektor, der durch den Staat sehr stark gefördert wird. In letzter Zeit stiegen die Ausgaben aber immer stärker an, nicht zuletzt da die Anzahl der Studenten stetig wächst. Zwar werden in vielen Unis trotzdem nicht ausreichend Ressourcen und Personal zur Verfügung gestellt, aber die Ausgaben erhöhen sich beispielswese ab 100 Schüler beträchtlich.
Studiengebühren ja oder nein?
Aus diesem Grund diskutieren die Politik und die Regierung nicht selten über die Einführung von Studiengebühren. Denn das Budgetloch ist groß und man will möglichst an allen Ecken und Enden sparen, auch das Bildungssystem muss dafür herhalten. Aber sobald die Forderung nach einem finanziellen Beitrag jedes einzelnen Studenten in den Mund genommen wird, macht sich Entrüstung unter den Studierenden breit. In Österreich ist es schon seit Jahren Gang und Gebe, dass man an den Unis nichts bezahlen muss. Im Gegenteil haben manche sogar noch Glück und werden von dem großzügigen Sozialsystem noch gefördert. Dieses System hat einen wesentlichen Vorteil: So können auch jene studieren, die nicht so viel Geld gespart haben um sich die nötigen fünf Jahre nur von Nebenjobs über Wasser zu halten. Das Konzept der Bildung für alle wird in Österreich also beinahe umgesetzt.
Europa – Letzte Staaten mit Studiengebühren
Im Rest von Europa ist das hingegen anders. Die einzigen Staaten, die noch frei und ohne finanziellen Zusatz studieren lassen, sind einige skandinavische. In Schweden ist das etwa der Fall, aber auch das soll in den nächsten Jahren geändert werden. Bei unseren deutschsprachigen Nachbarstaaten ist das schon Gang und Gebe: Wer ein Studium Hamburg oder Studium Zürich beginnen will, muss oft sogar einige tausend Euro für die Dauer des ganzen Studiums bezahlen. Dafür ist aber auch die Qualität des Unterrichtes und der verwendeten Literatur oder Technik top. Im Endeffekt muss jeder selber wissen, was einem Bildung wert ist, also was man bereit ist auszugeben oder auch was man sich überhaupt leisten kann.

